Samstag, 17. Dezember 2011

Vererbung

Sind beide Elternteile für eine Anlage reinerbig, so zeigt
sich das entsprechende Merkmal nicht nur in deren Erscheinungs-
bild sondern auch auch wieder reinerbig in deren Erbanlagen.

Ist nur ein Erlternteil reinerbig und der andere spalterbig, so
ist immer noch damit zu rechnen, daß etwa die Hälfte ihrer
Jungen für das gewünschte Merkmal reinerbig ist, während die
andere Hälfte aufspaltet.

Gefundene Erbanlagen in meinen Kaninchen sind bisher:
Angorakaninchen mit russenfarbe, mit holländerscheckung
und mit schwebeOhr...


diese Tiere sind für die Rassekaninchenzucht natürlich voll-
kommen ohne Interesse....aber sie geben ausgezeichnete Wolle
und sind natürlich für Kinder die absoluten Favoriten, weil
sie sehr lebhaft und vital sind und weil sie keine Neigung zum
scannen (so nennt man die pendelnde Kopfbewegung von Rotaugen)
haben.

Vererbung

Soo jetzt kommen wir zum Angorakaninchen weiss Ra

V ist die Bezeichnung für das normale Fell.

Ein Angorakaninchen hat aber die Mutation v also Wolle

die Formel lautet also: aBCDGv.

Soweit alles klar.

Vererbung

Mir fällt gerade auf....

wenn ich schreibe o b e n genanntes Buch....

dann befindet sich der Post dazu natürlich nicht

oben....sondern unten!

Weil ja alles was ich neu schreibe oben ist.


So gelb ist mein gelber :)

Vererbung

Nach dem oben genannten Buch von Dr. Dorn ist (Zitat):


B der Erbfaktor für dunkles Pigment.

  Wenn die Dominanz des B infolge Mutation zu
  b verlorengegangen ist und b und b bei der Be-
  fruchtung zusammentreffen, ist die Anlage für
  dunkle Farben im Fell aufgehoben. Als Folge
  davon kann sich das gelbe Pigment, das im Wild-
  fell vorhanden ist, innerhalb jedes Haares aus-
  breiten: es herrscht Gelb vor.
  Somit ist b der Gelbvererber.

  Ein gelbwildfarbiges Kaninchen hat also die
  Erbanlage A b CDG / A b CDG.


C stellt den Erbfaktor für Schwarz dar.

  Wenn eine Mutation des C in c aufgeteten
  und diese Erbeigenschaft bei beiden Eltern
  vorhanden ist, zeigt sich in der Nachzucht
  eine verstärkte Braunentwicklung im Wild-
  fell , weil der schwarze Farbstoff nicht an-
  gelegt werden kann.

Daher ist c der Erbfaktor für Braun:

AB c DG / AB c DG (= Havannakaninchen).

Freitag, 16. Dezember 2011

Angorakaninchen

dies ist meine momentane Lektüre:


da steht zum Beispiel (Zitat:F.Karl Dorn 1.Auflage 1965 Lizenz Nr.151 in Leipzig)

die Entstehung und Vererbung der Fellfarben....

A ist der Grundfaktor für die Farbstoffeinlagerung im Haar, für die Pigmentierung.
  Wenn ein Haar überhaubpt Farbei aufweisen soll, muß A als Erbanlage vorhanden
   sein.Ist durch Mutation aus A ein a gweorden und sind beide Elterntiere Träger
  eines a, so fehlt deren Kindern die Möglichkeit für jegliche Farbbildung, es entsteht
  das Erbbild a/a, das Fell wird weiß.
  Klein-a ist somit die Erbanlage für Weisßhaarigkeit mit der Erbformel:

                   aBCDG / aBCDG

  das entspricht also einem Albinokaninchen. (Zitat Ende)

ich finde dies sehr gut erklärt.



aber was haben die zwei Tolly und Ferdi sich bei diesem Wurf gedacht?

Der rote Schein kommt natürlich von der Rotlichtlampe die die Babys

wärmt....aber drei der Jungtiere sind eindeutig dunkel/wischi/waschi mit

irgendwelchen farbigen Flecken. Während die drei anderen reinweiss

aussehen...

Seeehr spannend das ganze...

Angorakaninchen

Der Stall ist sooo groß, aber die drei russenfarbigen schlafen am liebsten im Etagenbett.

Trude hat für sich beschlossen das die kleinen jetzt alt genug zum fressen sind. Sie bleibt

jetzt nicht mehr dabei sondern geht ihre eigenen Wege. Auch eine Art abzustillen.